WZE

Was ist die WZE?

Die Waldzustandserhebung (WZE) ist eine terrestrische Stichprobeninventur auf einem permanenten systematischen Netz. Dabei dient der Kronenzustand als Weiser für die Vitalität der Wälder.

Die WZE wird in den alten Bundesländern seit 1984 und in den neuen Bundesländern seit 1990 jährlich durchgeführt. Die bundesweite Erhebung erfolgt auf dem 16 x 16 km-Netz (Level-I-Netz) an ca. 10.000 Bäumen und ermöglicht auf Bundesebene repräsentative Ergebnisse für die wichtigsten Baumarten. Die Länder haben dieses Netz nach Bedarf verdichtet, um auch auf Landesebene und für einzelne Regionen Aussagen treffen zu können. Die Geländeaufnahmen und eine erste Prüfung der Daten erfolgen durch die Länder. Die Daten des 16kmx16km-Netzes werden im Institut für Waldökologie und Waldinventuren des vTI zusammengeführt und ausgewertet. Die bundesweiten Befunde werden jährlich vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlicht und fließen auszugsweise in verschiedene Berichte ein (Waldbericht der Bundesregierung, Agrarbericht, Statistisches Jahrbuch über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und andere). Außerdem werden die Daten im Rahmen der europäischen Waldzustandserhebung (ICP Forests) verwendet.